manuskripte
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  • März15th

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    Jurybegründung

    Laura Freudenthalers Prosa verzaubert durch Geradlinigkeit. Die Sätze, aus denen sie ihre faszinierend vielschichtigen Gefühls- und Bildwelten baut, kommen ganz ohne Showeffekte aus – gerät man aber erst einmal in ihren Sog, sieht man die Dinge (auch außerhalb der Buchdeckel!) mit anderen Augen.

    Präzise Beobachtungen, ebenso formuliert, generieren eine zweite Wirklichkeit, die geradezu magisch aufgeladen ist mit hyperrealistischer Intensität. Freudenthalers Romane und Prosastücke, von ihr gerne schlicht als „Geschichten“ bezeichnet, rufen in Erinnerung, was Erzählen (bzw. erzählt zu bekommen) im Grunde darstellt: einen bewusstseinserweiternden Akt.

    Die 1984 in Salzburg geborene Autorin gilt als eine der größten Hoffnungen der deutschsprachigen Belletristik. Die Literaturzeitschrift manuskripte ist seit 1960 ein fruchtbarer Nährboden solcher Hoffnungen. Laura Freudenthaler veröffentlicht seit 2010 regelmäßig in der Grazer Literaturzeitschrift und ist der Steiermark auch durch ihren Grazer Verlag Droschl verbunden.

  • Januar11th

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    Die manuskripte-Sonderpublikation “Wie es mit der Literatur weitergeht” ist ab sofort in unserem Webshop erhältlich.
    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Rubrik “Hefte/INHALTS-VZ”.

  • Dezember22nd

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    Die neue manuskripte-Nummer 230 ist ab sofort in unserem Webshop erhältlich.
    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Rubrik “Hefte/INHALTS-VZ”.

  • Oktober24th

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    „Für Fredy …“

    Heft 229 der manuskripte ist zur Gänze dem im Mai des Jahres verstorbenen Alfred Kolleritsch gewidmet, der die manuskripte 1960 gegründet und sechs Jahrzehnte lang herausgegeben hat.

    Alfred Kolleritsch war das Menschliche in der Literatur immer besonders wichtig – immer interessierte er sich für die Menschen hinter den Texten: „Kennst du den?“ „Wie ist die so?“
    Nun gibt es erstmals ein reguläres manuskripte-Heft, das sich voll und ganz dem Menschen Alfred Kolleritsch selbst widmet. „Dass es dazu erst posthum kommt,“ schreibt Andreas Unterweger, sein Nachfolger als manuskripte-Herausgeber in der vorangestellten Marginalie, „ist traurig – sagt aber auch viel darüber aus, wie er selbst so war.“

    Die vorliegende Ausgabe liefert ein vielfältiges Porträt von „Fredys“ vielseitiger Persönlichkeit. Sie beinhaltet, neben Nachrufen und Trauerreden, eine Fülle von Erinnerungen, Anekdoten, Gedichten, Nachgesängen, Klageliedern, Briefen, Gesprächen, Notizen und auch Essays sowohl zum literarischen als auch zum kulturgeschichtlichen Vermächtnis des Verstorbenen.

    Bei Alfred Kolleritschs Bedeutung in der deutschsprachigen Literaturgeschichte nimmt es nicht Wunder, dass das Heft vor Textspenden geradezu überquillt – darunter von so bedeutenden Autor*innen wie Elfriede Jelinek, Peter Handke, Friederike Mayröcker, Josef Winkler, Robert Menasse, Clemens Setz, Valerie Fritsch u.v.a.m.
    Auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie etwa Bundespräsident Alexander Van der Bellen oder der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sind mit Würdigungen vertreten.

    Hinzu gesellen sich rund 60 Seiten Abbildungen – darunter bislang unpublizierte Fotografien aus Kolleritschs Privatarchiv und Bilder der führenden Literatur-Fotografin Isolde Ohlbaum.
    Und noch eine Besonderheit weisen die manuskripte 229 laut Unterweger auf: „Abgelehnt wurde kein einziger Text.“

  • Oktober22nd

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    Die neue manuskripte-Nummer 229 ist ab sofort in unserem Webshop erhältlich.
    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Rubrik “Hefte/INHALTS-VZ”.