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SUMMARY:Yuliia Ilukha liest aus Meine Frauen
DESCRIPTION:Yuliia Ilukha liest aus Meine Frauen (Edition Thanhäuser\, 2024) \nÜbersetzung: Harald Fleischmann\nModeration und Lesung der deutschen Texte: Silvana Cimenti \n06.03.2025\, 18:30\nLandesbibliothek Steiermark\, Kalchberggasse 2 \nEine Veranstaltung der Kulturvermittlung Steiermark in Kooperation mit der Steiemärkischen Landesbibliothek und der Edition Thanhäuser\nunterstützt durch den Verein Ridna Domivka. \n„Yuliia Iliukhas Prosaminiaturen handeln von namenlosen Frauen\, die im Krieg leben\, mit dem und gegen den Krieg. Sie handeln von\nniemandem konkret und zugleich »von uns allen«\, wie die Autorin im Vorwort schreibt: Frauen\, die warten\, sich tapfer halten\, die gehört\nwerden wollen. Iliukha erzählt surreal und in schmerzender Klarheit vom Monströsen und Alltäglichen des Kriegs und vom Weiterleben“\n(Angelika Reitzer) \nYuliia Iliukha\, *1982\, Autorin\, Journalistin\, Kolumnistin aus der Region Charkiw. Schreibt Lyrik\, Prosa und Kinderbücher. Zahlreiche\nStipendien und Preise\, zuletzt: Rotahorn-Förderpreis. Auf Deutsch erschienen 2024 in der Edition Thanhäuser der Gedichtband\nDas letzte Ahornblatt und der Prosaband Meine Frauen. \nMeine Frauen erschien u. a. auf Englisch\, Französisch\, Italienisch\, Schwedisch\, Slowakisch. Mit einem Stipendium der Kulturvermittlung\nSteiermark kam Iliukha im Sommer 2022 nach Graz\, wo sie nach wie vor mit ihrem Sohn lebt. \n  \nHarald Fleischmann \nStudien der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung\, Slawistik und Rechtswissenschaften in Wien\, Graz und Moskau.\nAllgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher für die russische Sprache. \nÜbersetzung moderner ukrainischer Literatur; Publikationen aus dem Russischen und Belarussischen. \n  \nChristian Thanhäuser \nKünstler\, Illustrator und Verleger. Thanhäuser hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten\, seine Arbeiten wurden u. a. in China\,\nder Schweiz Deutschland\, Italien\, Tschechien\, der Türkei und der Ukraine gezeigt. In der Edition Thanhäuser sind über 100 Bücher erschienen.
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SUMMARY:manuskripte 247
DESCRIPTION:Präsentation der manuskripte 247\n20.03.2025\, 17 Uhr \nMit Volja Hapeyeva und Andreas Unterweger\, Lesung und Gespräch\nMusik: Caroleena (Gitarre\, Stimme\, Harmonium)\nEintritt frei\, anschließend Wein \nVolja Hapeyeva scheint mit ihren Romanen und Gedichten an einem einzigen großen Plädoyer für Empathie zu schreiben\, das sich sanft\, aber bestimmt gegen Machtmissbrauch unterschiedlichster Art auflehnt: gegen autokratische Staatsstrukturen\, die sie aus Belarus kennt\, gegen das Patriarchat oder\, zuletzt im Vordergrund\, gegen die Ausbeutung der Natur durch den Menschen. \nIm Kunsthaus liest sie ein Langgedicht mit dem Titel Das Haar der Berenike oder die Chroniken der unsichtbaren Fäden\, das sich v.a. den Biografien historischer Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen widmet und in manuskripte 247 erstmals veröffentlicht wird. \nIm Gespräch mit Andreas Unterweger erläutert sie ihre eigene Poetik vor dem Hintergrund der Poetiken der Macht. \n  \nVOLJA HAPEYEVA\, geb. 1982 in Minsk/Belarus\, ist Lyrikerin\, Autorin\, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen\, zuletzt den English PEN Translates Award 2021\, den rotahorn-Literaturpreis 2021 und den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022. Letzte Veröffentlichungen auf Deutsch sind Trapezherz (Droschl\, 2023) und Samota. Die Einsamkeit wohnt im Zimmer gegenüber (Droschl\, 2024). 2025 erhielt sie das erste Friederike-Mayröcker-Residence-Stipendium des Literaturhauses Wien. \nDie in Graz lebende Singer-Songwriterin Caroleena verbindet Soul und Folk zu einem entspannten\, aber kraftvollen Sound. Mit ehrlichen Texten und einer weichen Stimme verbindet sie sich spielend leicht mit ihrem Publikum. Sie gibt Stimm- und Musikworkshops und veranstaltet Singing Circles um Menschen Zugang zu ihrer eigenen Stimme zu verschaffen (u. a. Folk Art Festival). Solo und mit ihrem Duo PekuaPekúa (mit Romana Rabić) tourte sie schon mehrmals durch Deutschland\, Südtirol und Österreich und begeistert mit Folk\, Weltmusik und Mundart mit Charme. \n  \nIm Rahmen der Lesereihe „Literarische Positionen zu Poetics of Power“ \nVon den sumerischen Schicksalstafeln über Shakespeares Königsdramen bis zu Hannah Ahrendts Totalitarismusforschung – die Sprache der Macht und die Macht der Sprache stehen in einem wechselnden\, immer wieder neu zu klärenden Verhältnis. Insofern liegt es nahe\, einer Ausstellung\, die sich der Poetik der Macht widmet\, eine Lesereihe mit dezidiert poetischen Positionen zur Seite zu stellen. \nMit Ann Cotten\, Volha Hapeyeva und Aleš Šteger lädt manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger drei wesentliche Stimmen der internationalen Gegenwartsliteratur zu Lesung und Gespräch in die Ausstellung. Zitate der Lesenden leuchten rund um ihre Auftritte auch von der BIX-Medienfassade. \nNächste Lesung mit Aleš Šteger\, 22.05.2025\, 17 Uhr im Kunsthaus Graz
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