manuskripte
  • Juni29th

    Die neue manuskripte-Nummer 236 ist ab sofort in unserem Webshop erhältlich. Das E-Paper ist ab Ende der Woche erhältlich.
    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Rubrik “Hefte/INHALTS-VZ”.

  • Juni22nd

    Am 29.06. um 19:00 werden im Kunsthaus Graz die manuskripte 236 präsentiert – ein Heft mit Brücken zur Kunsthaus-Ausstellung “Amazons of Pop!” (1961-1973). So stammen nicht nur die Umschlagbilder (und die grafischen Interventionen im Inneren) von der Avantgarde-Künstlerin Ingeborg G. Pluhar, sondern die manuskripte-Redaktion nominierte auch die Autorin Gerhild Steinbuch, manuskripte-Preisträgerin 2019 und Rektorin der Sprachkunst Wien, die Ausstellung zu besuchen und literarisch darauf zu reagieren. Ihren Text performt sie virtuell – mit musikalischer Unterstützung von Bernhard Fleischmann.
    Bei der Präsentation lesen auch Theodora Bauer, manuskripte-Förderpreisträgerin 2016 und bekannt als LiteraTOUR-Moderatorin von Servus TV, und die Schauspielerin Ninja Reichert (aus dem Ukraine-Kriegstagebuch von Chrystyna Nazarkewytsch).
    Moderation: Kunsthaus-Chefkuratorin Katrin Bucher Trantow und manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger.
    Für die musikalische Begleitung sorgt das Musikerinnen-Duo Pekua, für die kulinarische das Gastronominnen-Duo vom Café König (Weißwein-Catering).

  • Juni22nd

    Krieg in der Ukraine 4

    Chrystyna Nazarkewitsch: “Nein, die Musen schweigen nicht”

    Chrystyna Nazarkewitsch (Literaturstipendium des Landes Steiermark 2022) berichtet “Über den Krieg in der Ukraine”. Zu lesen auch im Newsletter des Landes Steiermark.
    Die manuskripte 236 (ab 29.6.) eröffnen mit diesem Text Chrystyna Nazarkewitschs:

    Lesen Sie hier:
    Chrystyna Nazarkewitsch – Inter armae silent musae

  • Mai13th

    1. Grazer Kaffeehausliteratur-Stipendium

    Das Grazer Kaffeehausliteratur-Stipendium wurde von der Redaktion der Literaturzeitschrift manuskripte für die Murinsel Graz entwickelt.
    Erster Stipendiat ist der manuskripte-Klassiker Willi Hengstler.

    Pressetext und mehr:

    Grazer Kaffeehausliteratur-Stipendium

    Eine Kooperation von Murinsel Graz und der Literaturzeitschrift manuskripte

    Auch in Zeiten von Coffee-to-go und Rückzug ins Home-Office hat das Kaffeehaus als Ort der Inspiration nichts an Faszination eingebüßt. Immer noch wird, wie zu Zeiten von Josef Roth, Peter Altenberg oder Alexander Roda Roda, in Cafés geschrieben – und welcher Ort eignete sich dafür besser als das Kaffeehaus auf der Murinsel, die ja selbst, unwahrscheinlich wie eine kühne Metapher, zwischen den Ufern des Möglichen ankert?
    Und so lädt das Murinsel-Café ab Mai 2022 Schreibende, die von der manuskripte-Redaktion ausgewählt werden, für einen bestimmten Zeitraum auf Kaffee ein. Die so entstehenden Prosaskizzen, lyrischen Impressionen und Gedankenspiele werden mit einer
    Lesung im Café
    präsentiert.
    Mit dem Kaffeehausliteratur-Stipendium bietet Graz einem traditionellen Genre der Moderne eine zeitgenössische Plattform und erweist sich als Hauptstadt auch der Kaffeehauskultur!

    Der erste Grazer Kaffeehausliteratur-Stipendiat: Wilhelm Hengstler

    Der erste Kaffeehausliteratur-Stipendiat, der von der manuskripte-Redaktion ausgewählt wurde, ist
    ein echter Grazer Klassiker
    : Wilhelm Hengstler zählte neben etwa Peter Handke und Alfred Kolleritsch zum innersten Kern der sogenannten „Grazer Gruppe“, die sich in den 60ern aufmachte, um vom Forum Stadtpark und den manuskripten aus „die Literatur zu erobern“.
    Hengstler wurde 1944 in Graz geboren, promovierte 1969 als Jurist und arbeitete danach als Kulturjournalist u. a. für die »Volksstimme« und »Die Presse«. Als Regisseur drehte er die Jack-Unterweger-Verfilmung Fegefeuer (1989), Tief oben (1995) sowie mehrere Dokumentationen.
    Zu seinen literarischen Werken zählen u. a. Die letzte Premiere (Suhrkamp 1987), fare (Droschl 2003) und flussabwärts, flussabwärts (Droschl 2015). 1995 wurde Hengstler mit dem Viennale-, 2004 mit dem manuskripte-Preis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Heute lebt er in Judendorf bei Graz.
    Die „Amtszeit“ des ersten Kaffeehausliteratur-Stipendiaten dauert bis Ende Juni. Seine Vorhaben? Im Gespräch mit Murinsel-Programmchef Wolfgang Skerget und der manuskripte-Redaktion kündigte Willi Hengstler an, sich auf der Murinsel regelmäßig mit Grazer Freunden zum Austausch treffen und ein Journal über seine Erlebnisse im Kaffeehaus führen zu wollen.
    Am 3.6. um 18:30 liest Wilhelm Hengstler im Murinsel-Café aus seinem Insel-Tagebuch und diskutiert mit manuskripte-Herausgeber Andreas Unterweger und dessen Studierenden vom Institut für Sprachkunst Wien über Kaffeehausliteratur und andere Kurzprosaformen.
    ***

    Kaffeehausliteratur

    Foto: Wilhelm Hengstler und Andreas Unterweger im Murinsel-Café mit den manuskripte-Ausgaben von Hengstlers erster und jüngster Veröffentlichung in der Grazer Literaturzeitschrift (Heft 17, 1966, und 235, 2022).
    © manuskripte

  • April15th

    Krieg in der Ukraine 3

    Chrystyna Nazarkewitsch (Literaturstipendium des Landes Steiermark 2022) berichtet “Über den Krieg in der Ukraine”. Zu lesen auch im Newsletter des Landes Steiermark.
    In manuskripte 235 erschien Halyna Kruks Gedicht “da stehst du mit einem kleinen Plakat «no war» …” in der Übersetzung Chrystyna Nazarkewitschs.

    Lesen Sie hier:
    Chrystyna Nazarkewitsch – Der fliegende Arm