manuskripte
  • Oktober7th

    Die neue manuskripte-Nummer 225 ist ab sofort in unserem Webshop erhältlich.
    Das Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Rubrik “Hefte/INHALTS-VZ”.

  • September30th

    Die Präsentation der neuen manuskripte-Ausgabe 225 findet am 08.10.2019 um 19:00 Uhr im Veranstaltungssaal der Steiermärkischen Landesbibliothek, Kalchberggasse 2 (8010 Graz), statt. Es lesen Josef Winkler, Birgit Pölzl und Max Höfler.
    Der Eintritt ist frei!

  • September16th

    Herzlichen Glückwunsch an Max Sessner und Sarah Kuratle, Preisträger des Hans Roth Literaturpreises „rotahorn“ 2019. Sie überzeugten die Fachjury, bestehend aus Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber, Andreas Unterweger, Alfred Kolleritsch, Werner Krause, Christoph Hartner und Heinz Sichrovsky von ihrem literarischen Können.

  • Juni24th

    … bietet die Ausgabe 224 der manuskripte. Davon kann man sich bereits bei der Präsentation des Heftes am 26.6. in der Landesbibliothek überzeugen. Die Erzählung des Dichter-Malers Hans Eichhorn liefert die Hintergrundstrahlung zum seesommerfrischen Grün seines Titelbilds, Erwin Einzinger entführt uns in die phantastischen Schattenbilder seiner Verstreuten Märchenbaumkalenderblätter, und Schauspielerin Sarah Sophia Meyer deklamiert die heißeste Lyrik der Gegenwart, darunter die eben erst mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichneten Gedichte Yevgeniy Breygers (D) sowie Texte der kanadischen Newcomerin Lynn Salcolm und des aktuellen Styrian Artist in Residence des Landes Steiermark, Guillaume Métayer (F).

    Weitere Hotspots des Heftes:
    Warm und kalt gibt es für Peter Handkes Roman Die Obstdiebin in Leopold Federmairs Essay Im Wechselbad der Gefühle, Debütantin Freda Fiala führt uns mit ihren Gedichten durch die glühende Hitze Houstons, Ludwig Hartinger erklimmt überhaupt Lichtsteige.
    Wem dies zu heiß ist, der halte sich an Almut Tina Schmidts Trostspender-Dramolette oder mag in Wolfgang Hermanns Garten am Meer, Bodo Hells Öde[r] Kirche oder gar Ingeborg Horns Zwei Paradiesen Abkühlung suchen. Und besonders lichtempfindliche LeserInnen folgen am besten Christoph Dolgan in die Elf Nächte und ein[en] Tag seines Romanvorabdrucks (Droschl, Herbst 2019) oder Michael Donhauser in die Sommernachtsepisoden seiner subtil formvollendeten Epoden.
    Besonderes Augenmerk sei den essayistischen Beiträgen geschenkt: Christoph W. Bauer poetischer Erinnerung an Gert Jonke, Daniela Strigls euphorischer Diagnose des Morbus Setz oder Thomas Rothschilds Analyse des Gesamtwerks der jüngst mit dem Ehrenring des Landes Steiermark geehrten Barbara Frischmuth.
    Den Auftakt bildet diesmal eine Marginalie der trotz ihrer Jugend schon langjährigen manuskripte-Autorin Gerhild Steinbuch: Ihre sprachlich fundierte Kritik an der „vermeintlich neuen sehr sehr alten Rechten“ macht deutlich, dass es im Widerstand gegen eine Politik, die die Freiheit der Kunst und Medien beschränken will, keine Sommerpause geben darf.

    26.06.2019, 19:00, Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger präsentieren die manuskripte 224.
    Mit Lesungen von Hans Eichhorn und Erwin Einzinger. Schauspielerin Sarah Sophie Meyer liest Lyrik von Yevgeniy Breyger, Lynn Salcom, Walle Sayer und Guillaume Métayer.
    Steiermärkische Landesbibliothek, Kalchbergg. 2, 8010 Graz. Eintritt und Wein frei.
    Titelbild: Hans Eichhorn, 2017.

  • Juni24th

    Wir freuen uns sehr, dass Gerhild Steinbuch von der Steiermärkischen Landesregierung auf Antrag von Kulturlandesrat Christopher Drexler der manuskripte-Preis des Landes Steiermark zugesprochen wurde.

    Begründung der Jury*:
    „In Gerhild Steinbuchs Werk verbindet sich politisches Engagement mit einer poetischen Wucht, die in der jungen deutschsprachigen Literatur ihresgleichen sucht. Trotz des mit der Gegenwart Schritt haltenden Höllentempos, das sie einzuschlagen weiß, verlieren die sprachlichen Bilder dabei nie ihre penibel getaktete, geradezu schmerzliche Präzision; bei aller brandaktuellen Thematik verhandeln ihre Texte doch immer auch die großen, zeitlosen Fragen des Lebens.
    Steinbuchs dramatische Arbeiten, Hybride zwischen Drama und Prosa, langem Gedicht und Essay, werden seit Jahren in den Schauspielhäusern des gesamten deutschsprachigen Raumes gespielt. Zuletzt engagierte sich die hochproduktive Autorin auch vermehrt in künstlerischen Kollektiven wie der gegen den europäischen Rechtsruck gerichteten Autor*innenallianz „Nazis und Goldmund“. Dass es mit Gerhild Steinbuch auch eine exzellente Prosaautorin zu entdecken gilt, davon konnten sich die Leserinnen und Leser der manuskripte seit ihrem 2005 in der Zeitschrift erfolgten Debüt wieder und wieder überzeugen.“

    Wer mehr von Gerhild Steinbuch lesen möchte, dem sei Heft 224 der manuskripte ans Herz gelegt, das am 26.06. um 19 Uhr in der Steiermärkischen Landesbibliothek präsentiert wird.
    Gerhild Steinbuch hat dazu mit ihrer „Marginalie“ eine politisch-ästhetische Standortbestimmung beigesteuert, die in ihrer Schärfe und gleichzeitigen poetischen Ausdruckskraft an Alfred Kolleritschs Äußerungen an selber Stelle anschließt.

    Herzlichen Glückwunsch, liebe Gerhild! Wir freuen uns sehr für Dich!
    Alfred Kolleritsch und Andreas Unterweger (Herausgeber manuskripte)

    * In der Jury befanden sich: Christoph Hartner, Klaus Kastberger, Angelika Klammer, Annette Knoch, Werner Krause, Monique Schwitter, Andrea Stift-Laube und Andreas Unterweger.