
Volha Hapeyeva: Wörterbuch einer Nomadin
4. März @ 19:00 - 21:00
| Kostenlos4.3.2026, 19 Uhr, Steiermärkische Landesbibliothek
Volha Hapeyeva: Wörterbuch einer Nomadin
Moderation: Andreas Unterweger
In Kooperation mit der Literaturzeitschrift manuskripte und dem Literaturverlag Droschl
Volha Hapeyeva, ehemalige Stadtschreiberin von Graz, legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre vor. Einzelne, vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk- und Erfahrungswelten. Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt? Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen Teil unseres Lebens?
Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der Möglichkeit, »Mensch« zu sein jenseits von Zuschreibungen.

© Literaturverlag Droschl
Biografie:
Volha Hapeyeva, geboren in Minsk, Belarus (1982), ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den English PEN Translates Award für das Buch In My Garden of Mutants (2021), den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022, Rotahorn-Preis 2021 und den manuskripte-Preis 2025.
2019-2020 war Volha Hapeyeva Stadtschreiberin von Graz. 2021-2022 Writer-in-Exile den PEN-Zentrum Deutschland, 2022-2023 Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms DAAD und 2023-2024 erhielt sie das Clara und Eduard Rosenthal Literaturstipendium (Jena). Seit 2020 schreibt Volha Hapeyeva auch auf Deutsch und wohnt als Nomadin in Österreich und Deutschland.





























































































































































































































































